Bericht
Zwei Kraftorte im Siegerland wurden auf besondere Weise miteinander verbunden: Die Wallfahrtskapelle auf der Eremitage bei Siegen und die Autobahnkirche Siegerland auf dem Rasthof Wilnsdorf. Es ist ein Hoffnungsweg entstanden, der allen, die dort unterwegs sind, Mut machen möchte für ein hoffnungsvolles Leben.
Der Weg ist ca. 14 Kilometer lang und kann von der Eremitage zur Autobahnkirche oder auch umgekehrt gegangen werden; auch Teilstücke bieten sich an. Unterwegs laden 13 Stationen zum Verweilen ein. Es gibt jeweils einen Impuls, z.B. den Begriff „Freude“, dann ein dazu passendes Wort aus der Bibel. Als Anstoß zum Nachsinnen folgt eine Frage, etwa „Was erfüllt dich mit Freude?“ Die Idee zum Hoffnungsweg stammt aus dem Vorstand der Autobahnkirche Siegerland.
Ein ökumenisches Team (Ute Pohl, 1. Vorsitzende, Herbert Kring, 2. Vorsitzender, Margarete Hühnerbein, Pastor Markus Püttmann und Pastor Hartmut Hühnerbein) entwickelte die Stationen. Herbert Kring organisierte mit Unterstützung der Gemeinde Wilnsdorf die Genehmigungen der Haubergs- und Waldgenossenschaften sowie des Landesverbands Straßen NRW und errichtete die Stationen und die Beschilderung.
Mit einer ökumenischen Wochenschlussandacht in der Autobahnkirche Siegerland wurde die Eröffnung des Hoffnungsweges gefeiert.
Die Pastoren Hartmut Hühnerbein und Markus Püttmann gestalteten die Andacht zum Thema „Hoffnung und Pilgern“. Eine Bläsergruppe aus dem Freien Grund, unter Leitung von Sebastian Strunk, sorgte für festliche Töne.
Anschließend wurde die erste Station des Hoffnungsweges, die auf dem Außengelände der Autobahnkirche Siegerland steht, enthüllt. Mit Gebet und Segen sowie dem Choral „Großer Gott wir loben dich“ war der Weg nun eröffnet.
Die 1. Vorsitzende, Ute Pohl, dankte allen, die dazu beigetragen hatten, dass der Hoffnungsweg innerhalb von nur einem Jahr nach der Idee eröffnet werden konnte.
Der Bürgermeister der Gemeinde Wilnsdorf hob hervor, dass er sich außerordentlich freue: Der Verein Autobahnkirche Siegerland habe der Gemende Wilnsdorf 2013 die, aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur, weltweit bekannt Autobahnkirche geschenkt und nun, als weitere Sehenswürdigkeit, den Hoffnungsweg.
Das alles ausschließlich mit ehrenamtlichem Engagement und ohne dass sich die Kommune finanziell einbringen musste. Bei der Finanzierung des Hoffnungsweges hatte der Verein bewusst auf Fördermittel verzichtet. Das Verfahren hätte einfach zu lange gedauert. Die Kosten von ca. 8000 € konnten weitgehend durch großzügige Spenden abgedeckt werden.
Ein Flyer mit der Wegführung des Hoffnungswegs liegt in der Autobahnkirche und auf der Eremitage aus; er ist auch online über die Website der Autobahnkirche Siegerland einzusehen – www.autobahnkirche-siegerland.de
Hinweistafeln auf dem Hoffnungsweg geben ebenfalls Informationen zum Verlauf.
Für die Pflege des Hoffnungsweges werden noch Wegepaten gesucht, die kleinere Teilstücke im Blick halten – Kontakt: info@autobahnkirche-siegerland.de Und: Einkehrmöglichkeiten gibt es auf der Eremitage sowie auf dem Autohof Wilnsdorf. Die Eröffnung des Hoffnungsweges ging - nach heftigem Regen im Tagesverlauf - bei bestem Wetter in die Sommerbegegnung mit allen Gästen über; bei Snacks und Getränken, gab es einen regen Austausch über die individuelle Nutzung des Hoffnungsweges.